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Beschreibung

Die Installation befi ndet sich in der Mitte eines abgedunkelten Raumes.
In Kopfhöhe schwebt eine Projektionsfl äche über einem Kubus.
Das Bild ist "auf dem Kopf" projeziert.
Die Besucher sind aufgefordert, sich auf das Podest zu legen,
um die Projektion über sich, auf dem Rücken liegend, zu betrachten. Dann erst
hat die Projektion die richtige Ausrichtung.
In einem 360 Grad Rundumschwenk weitet sich die endlose, tüvinische
Steppe. Fast irreal wirken diese Landschaften: keine Ansiedlung,
kein Mensch, nur unendliche Weite. Die Kamera dreht sich in jeder Landschaft
einmal um ihre eigene Achse.
Dabei dringt ein langsam changierender Klang von der Liegefl äche aus in den Körper des
Betrachters ein. Er "hört" die Klänge nur indirekt über die Ohren, vor allem aber durch
die Vibration der Schallwellen, die in den Körper eindringen. Unter dem Kubus sind
Lautsprecher angebracht, die das Holz zum Schwingen bringen. Der Zuschauer empfi ndet
somit die Klänge über die Haut bzw. darüber, dass sein gesamter Körper in Schwingung
versetzt wird.
Präsentiert u.a. im Museum Wiesbaden, anläßlich der Ausstellung Stipendiatinnen und
Stipendiaten der Stiftung Vordemberge-Gildewart