Text | Ausschnitt | Bilder

FESTIVALS & PREISE

2002, 1. Preis Asolo Film Festival
Golden Horse Taipei, Docaviv, Tel Aviv, Int. Festival Barcelona, San Francisco Int. Film Festival Filmfestival, Filmfest München, Max Ophüls Preis

INHALT

Sainkho Namtchylak, die Sängerin und Performerin aus der Tuva, einer russischen Provinz an der Grenze zur Mongolei, wandelt zwischen den Welten und den Zeiten. Zogen ihre Großeltern noch über die südsibirische Taiga, so umfasst der Radius dieser außergewöhnlichen Frau heute die ganze Welt. Im Gepäck: ihre Stimme, in der Tradition des Chöö-mej, des durch die Schamanen der Tuva geprägten Obertongesangs.
Sainkho ist das personifizierte Sinnbild einer Generation, die Traditionen nicht mehr unreflektiert übernimmt, sondern eigene Vorstellungen entwickelt und sie mit individuellen künstlerischen Ausdrucksformen an Ort und Stelle umsetzt.
Der Film ist also nicht nur ein Portrait von Sainkho und ihre Musik, sondern darüber hinaus eine künstlerische Auseinandersetzung mit dieser faszinierenden Frau, ihrem Leben zwischen Moderne und Tradition, sowie dem unendlichen Klangreichtum ihrer Stimme.

PRESSE

FAZ: “Dieser Film macht das einzig Richtige, um dieser modernen Nomadin und außergewöhnlichen Künstlerin gerecht zu werden: Er sieht und hört zu. Ein Portrait der
Oberton-Sängerin „Sainkho“ gerät selbst zur Kunst.“
Neue Züricher Zeitung: „Schöne Bilder, in ruhigem Rhythmus geschnitten, schaffen eine harmonische Stimmung. Für die Poesie des Films wichtig sind die seltsamen Träume, die Sainkho erzählt. Sie ist eine Weltnomadin geworden, die weder in Asien noch in Europa zu Hause ist.“