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FESTIVALS & PREISE

2003, Nominierung Deutscher Filmpreis in der Kategorie Beste Kamera
und Bester Schnitt
u.a. Tampere Int. Short Film Festival, Int. Festival of Cinem. Arts Barcelona,
Havanna International Festival, Internationales Filmfestival Emden
Max Ophüls Preis, Kinofest Lünen

INHALT

Wie lange kann ein Augenblick sein, was hält ein Bild fest, was sagt es über
einen Zustand, über die Wirklichkeit, über Fantasien aus?
„im augenblick“ erzählt die Geschichte von Iris Weiss, einer jungen
Archäologiestudentin, die in eine geheimnisvolle Verschwörung gerät.
Eines Nachts sitzt Iris in einer S-Bahn, als sie einen Unbekannten dabei
überrascht, wie er Fotos von ihr macht. Als sie mit der gestohlenen Kamera
flüchtet, wird sie von einem Taxi erfasst. Unversehrt wacht sie auf und
erlebt am nächsten Tag eine Überraschung: auf dem Film befinden sich
nicht nur ihre Aufnahmen aus der S- Bahn, sondern auch Fotos eines
jungen, entsetzt in die Kamera blickenden Mannes.
Iris dringt immer tiefer in das Geheimnis der Fotografien ein, bis sie
schließlich erschrocken erkennt, wo die Fäden des Rätsels
zusammenlaufen...
In einem erlebten Augenblick verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft. Die Rekonstruktion stellt das Erlebte in eine Logik, in ein
Zeitraster, in eine Abfolge. Bilder werden zu Beweismitteln, Blicke zu
Verdachtsmomenten. „Im Augenblick“ zeigt eine Geschichte, die sich nur
als Film erzählen lässt.